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SCREENING BEI OPTIK OTT

Die Vorsorge für Ihr gesundes Sehen ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb können wir im Einklang von moderner Technik und spezieller Ausbildung Anzeichen für Veränderungen am Auge erkennen. Diese sind oft schleichender Natur und werden daher häufig erst sehr spät bemerkt. Entdecken wir Veränderungen, beispielsweise Anzeichen für einen grünen Star, erstellen wir Ihnen ein Protokoll und empfehlen die Diagnose durch einen Augenarzt.
Ein optometrisches Screening kann aus folgenden Testungen bestehen:
• Kontrastsehen
• Blendempfindlichkeit
• FarbsinnAbberometrie (Abbildungsfehler der Augen)
• Perimetrie (Gesichtsfeldmessung)
• Non-Contact-Tonometrie (Augeninnendruckmessung)
• Messung des Kammerwinkels
• Spaltlampenmikroskopie des vorderen Augenabschnitts
• Pachymetrie (Messung der Hornhautdicke)
• Hornhaut-Topographie (Geometrie der Hornhautoberfläche)
• Messungen im Bereich des hinteren Augenabschnitts (Fundus)
• Pupillenreaktion
• Motilität der Augenbewegungen
• Stereoskopisches Sehen
• Akkomodationsvermögen und Vergenzfähigkeit
 
 


MODERNSTE TECHNIK: WELLENFRONTMESSUNG MIT L80

Wir investieren für Sie regelmäßig in modernste Messtechnik. Mit unserem Wellenfront-System setzen wir dabei neue Maßstäbe in puncto Qualität.

IHRE VORTEILE: Mit unserem brandneuen Abberometer können wir erstmals Ihre Augen mit einer Genauigkeit von 1/100 dpt. exakt vermessen. Die neue Messmethode ist absolut berührungslos und 25x genauer als der Standard.

Die Ergebnisse der Messung fließen zusammen mit  unserer persönlichen Augenglasbestimmung in die exakte Fertigung Ihrer neuen Brillengläser ein. Auf diese Weise schöpfen Sie Ihr persönliches Sehpotential maximal aus und genießen ein neues Seherlebnis und mehr Komfort.


PERIMETRIE: OCULUS Easyfield


Bei der Perimetrie werden sowohl die Grenzen des vom unbewegten Auge wahrgenommenen Sichtbereichs (Gesichtsfeld) als auch die Schärfe der Wahrnehmung gemessen. Im Unterschied zum zentralen Sehfeld, das die höchste Sehschärfe bietet, dient der äußere Teil des Gesichtsfeld vor allem der Orientierung und Wahrnehmung der Umgebung. Deshalb ist es für die Untersuchung wichtig, dass das zu untersuchende Auge einen Punkt fixiert und sich nicht bewegt.

Mit der Perimetrie lassen sich Ausfälle der Sehwahrnehmung feststellen, oft schon bevor sie die zu testende Person selbst wahrnimmt. Die Ursache von Gesichtsfeldausfällen kann im Auge selbst oder im Sehnerv liegen, aber auch im Bereich der weiterleitenden Nervenbahnen im Sehzentrum des Gehirns.


AUGENINNENDRUCK MESSUNG

Um eine nachhaltige Gesundheit der Augen zu garantieren, ist die regelmäßige Messung des Augeninnendrucks ein wesentlicher Bestandteil. Ein zu hoher Augeninnendruck kann zu irreparablen Schäden auf der Netzhaut führen. 

Häufig wird dies als Grüner Star (Glaukom) bezeichnet. Bei einem zu hohen Augeninnendruck kann es zu Quetschungen der empfindlichen Nervenzellen im Augeninneren kommen, die Sie selbst zunächst nicht wahrnehmen, da sich im Inneren der Augen keine Nervenzellen befinden, die Schmerzen empfinden können. 

Wir beraten Sie gerne und führen die Messung des Augeninnendrucks mittels Tonometrie durch.


KONTRASTSEHEN


Neben der Sehschärfe ist das Kontrastsehen ein wichtiger Aspekt beim visuellen Wahrnehmen und Erkennen von Objekten. Haben Sie das Gefühl, dass die Fähigkeit dazu nachlässt und Ihre Umgebung insgesamt kontrastärmer erscheint, lässt sich dies mit einem Kontrastsehtest überprüfen.


FARBSINN

Zu den angeborenen Farbenfehlsichtigkeiten gehören die Farbschwäche für Rot, Grün und Blau (anomale Trichromasie), die partielle Farbenblindheit, d.h. zwei Fehlfarben (Dichromasie) oder eine Fehlfarbe (Monochromasie) und die vollständige Farbenblindheit (Achromatopsie).

Die Farbsinnesstörungen werden darüber hinaus unterteilt in:
• Rotschwäche (Protanomalie)
• Rotblindheit (Protanopie)
• Grünschwäche (Deuteranomalie)
• Grünblindheit (Deuteranopie)
• Blauschwäche (Tritanomalie)
• Blaublindheit (Tritanopie)


DÄMMERUNGSSEHEN




Dämmerungssehen, die Anpassung des Auges an herabgesetzte Lichtintensitäten. Bei abnehmender Lichtstärke geht das Zapfensehen allmählich in das Stäbchensehen über. Stäbchen sind Schwachlichtrezeptoren, deren untere Empfindlichkeitsschwelle etwa um das 15000fache niedriger liegt als bei den Zapfen. Die hohe Lichtempfindlichkeit ist auf die konvergente (d.h. viele Stäbchen geben Signale an ein Neuron) Verschaltung auf die Bipolarzellen in der Netzhaut zurückzuführen, wobei die Sehschärfe stark vermindert ist.



BLENDEMPFINDLICHKEIT

Die Blendungsempfindlichkeit ist ein nicht näher definiertes Maß für die Reaktion beim Erreichen einer sogenannten Blendungsleuchtdichte. Eine (zu) hohe Blendungsempfindlichkeit kann mehrere Ursachen haben. So kommt es beispielsweise bei trockenen Augen oder chronischen Entzündungen der Augenoberfläche (wie etwa bei einer Bindehautentzündung) durch die raue Oberfläche der Hornhaut zu einer vermehrten Lichtstreuung und meist auch zu einer vermehrten Tränenbildung, was zu einer Blendung führen kann. Durch eine zu starke Lichtstreuung wird das Kontrastsehen reduziert, in der Folge verschlechtert sich auch die Sehschärfe. 

Im Alter kommt es durch einen möglichen (beginnenden) Grauen Star (Katarakt) ebenfalls zu einer vermehrten Lichtstreuung, oder es gelangt wie bei einer Hornhauttrübung zu wenig Licht ins Auge – die Folge ist erneut eine Verschlechterung der Sehqualität.